
Spezialisierung – Assistenzhundearten
PSB-Assistenzhund
Ein PSB-Assistenzhund unterstützt Menschen mit psychischen oder psychosozialen Beeinträchtigungen wie beispielsweise PTBS, Angststörungen, Depressionen oder Autismus-Spektrum-Störungen im Alltag.
Ziel ist es, mehr Sicherheit, Stabilität und Orientierung im Alltag zu schaffen und belastende Situationen frühzeitig zu entschärfen. Der Hund kann dabei unterstützen, mit belastenden Situationen besser umzugehen, Überforderung zu unterbrechen und in schwierigen Momenten durch Nähe und gezielte Aufgaben mehr Sicherheit zu vermitteln.
Typische Unterstützung
Beruhigender Körperkontakt
Unterbrechen belastender Situationen
Hilfe in öffentlichen Situationen
Hilfe holen auf Signal
Unterbrechen von Flashbacks
Jede Ausbildung wird individuell auf das Mensch-Hund-Team abgestimmt, damit der Assistenzhund genau dort unterstützt, wo im Alltag echte Entlastung, Sicherheit und mehr Selbstständigkeit gebraucht werden.
Mobilitätsassistenzhund
Ein Mobilitätsassistenzhund spielt eine entscheidende Rolle für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen. Diese speziell ausgebildeten Hunde bieten Unterstützung, um den Alltag sicherer und selbstständiger zu gestalten und die Lebensqualität spürbar zu verbessern.
Das Ziel ist es, körperliche Einschränkungen auszugleichen und spürbare Entlastung im Alltag zu schaffen. Darüber hinaus bieten Mobilitätsassistenzhunde Unterstützung beim Aufstehen oder bei Positionswechseln und können Stabilität beim Gehen oder bei Transfers gewährleisten.
Typische Unterstützung
Gegenstände aufheben & bringen
Türen & Schubladen öffnen
Lichtschalter & Notfallknopf bedienen
Unterstützung beim Aufstehen
Stabilität beim Gehen & bei Transfers
Individuelle Alltagsroutinen werden gezielt trainiert, sodass der Assistenzhund genau dort Unterstützung leistet, wo sie am dringendsten benötigt wird. Dies fördert nicht nur die Unabhängigkeit, sondern trägt auch erheblich zur Verbesserung der Lebensqualität bei.
